Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Langenfeld, begrüßt die von der Bundesregierung angekündigte teilweise Verringerung der Mindestlohn-Bürokratie als ersten Schritt in die richtige Richtung, fordert aber weitere Änderungen. Hans-Dieter Clauser, MIT-Vorsitzender aus Langenfeld: „Bei uns in Langenfeld werden vor allem die Betriebe profitieren, bei denen Familien­angehörige auf Mini-Job-Basis mitarbeiten.“ Bislang muss für die Eltern oder den Ehepartner jede Arbeitsstunde dokumentiert werden. „Diese absurde Bürokratie entfällt künftig.“ Auch für Unternehmen in sogenannten schwarzarbeits­gefährdeten Branchen wie Bau und Gastronomie gibt es Erleichterungen: Bislang musste dort auch die Arbeitszeit von Mitarbeitern genau dokumentiert werden, die mit fast 3.000 Euro Monatsgehalt weit über Mindestlohn verdienen. Diese Grenze soll auf 2.000 Euro gesenkt werden. Beides hatte die MIT gefordert.

Bei der Auftraggeber Haftung, bei der die Unternehmen dafür haften, dass beauftragte Subunternehmen und alle weiteren Subunternehmen jedem Mit­arbeiter Mindestlohn zahlen, soll es Erleichterungen geben. Diese Regelung hatte zu hohen Haftungsrisiken für alle Betriebe geführt. Die Bundesregierung will klarstellen, dass diese Haftung nicht bei jedem Auftrag gilt, sondern nur, wenn ein Unternehmen seine eigene Werk- oder Dienstleistung an Drittanbieter weiter vergibt, zum Beispiel im Bau oder bei Kurierdiensten. Allerdings bleibt Clauser skeptisch: „So lange die Bundesregierung das nur in Ver­waltungs­vorschriften klarstellt und nicht das Gesetz ändert, bleibt ein Risiko.“ Clauser kritisiert auch, dass bei Mini-Jobs, die nicht von Familienangehörigen besetzt sind, weiterhin die Dokumentation der Arbeitszeiten Pflicht ist: „Das ist völlig unnötige Bürokratie. Wer betrügen will, kann das auch mit dieser Doku­mentationspflicht. Aber die 99 Prozent, die immer ehrlich sind, werden belastet.“

Die MIT will weiter für Verbesserungen beim Mindestlohn, z. B. bei Praktika, kämpfen. Clauser: „Wir kämpfen nicht gegen den Mindestlohn, sondern gegen überflüssige Bürokratie, die keinem Arbeitnehmer hilft, aber Arbeitgebern schadet.“

MIT-Sommer2015Den hervorragenden Kontakten von Hans Dieter Clauser verdankten zahlreiche Mitglieder und Freunde der MIT Langenfeld eine tolle, interessante und auch gesellige Sommertour ins Siegerland. Clauser erhielt die Einladung von Jens Kamieth MdL und 1. stellv. Siegener Bürgermeister den in Siegen ansässigen mittelständigen Weltmarktführer Dometic Group zwecks Werksbesichtigung zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit konnte auch der erste Kontakt zum dortigen MIT Kreisvorsitzenden Rüdiger Heupel geknüpft werden.

Dometic ist vielen Leserinnen und Lesern im Bereich der Kühltechnik aus Camping, Caravan, Reisemobilität oder auch der klassischen Minibar des Urlaubshotels bekannt.

Nach der Besichtigung folgte der ebenfalls informative aber auch gemütliche Teil der Reise, als es zur nahegelegenen Krombacher Brauerei weiter ging. Dort erfuhren die MITler aus erfahrener Hand was es heißt nach deutschem Reinheitsgebot eine Vielzahl an Produkten zu brauen, die den verschiedensten Zielgruppen auch tatsächlich mundet. Mit hervorragendem Eigenmarketing versorgte die Brauerei dann die zahlreichen Besuchergruppen mit hauseigenen Produkten, regionalem Brot und deftigem Schinken.

Die MITler fuhren gestärkt, aber auch beeindruckt und gut informiert, über die beiden gastgebenden Unternehmen zurück nach Langenfeld, jedoch nicht ohne Hans-Dieter Clauser für dessen professionelle und gelungene Organisation zu danken.

Im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Mettmann wurden vergangenen Mittwoch die turnusmäßigen Vorstandswahlen abgehalten. Alter und gleichzeitig neuer Vorstands- vorsitzender bleibt Wolfgang Leyendecker. Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Dr. Bernd-Josef Schlothmann und der seit Frühjahr 2015 amtierende Geschäftsführer der MIT Langenfeld Dirk Ockel.

Ockel betonte in seiner Antrittsrede, dass er die erfolgreiche Arbeit des MIT Stadtverbandes Langenfeld in den Kreisverband tragen möchte und somit die Interessen der Mittelständischen Wirtschaft Langenfelds auch dort vertreten werden. Der MIT Stadtverbandsvorsitzende Hans-Dieter Clauser wird - wie in der Vergangenheit - dem Vorstand als beratendes Mitglied zur Verfügung stehen.

Clauser wurde als Delegierter der MIT-Landeskonferenz Ende September gewählt und Manfred Jung, sowie Dirk Ockel folgen ihm als Ersatzdelegierte. Den traditionell stärksten Landesverband NRW vertreten für Langenfeld bei der MIT Bundeskonferenz Mitte November ebenfalls als Delegierter Hans Dieter Clauser und, abhängig von der Mandatszahl der Kreis MIT, auch Dirk Ockel.

Leserinnen und Leser die Interesse am generellen „MIT“-arbeiten bei der Mittelstandsvereinigung Langenfeld haben, sind herzlich eingeladen über www.mit-langenfeld.de Kontakt zur MIT aufzunehmen.

PfingstempfangAm vergangenen Freitag wurde in der Handwerks- kammer Düsseldorf im Rahmen des Pfingst-empfangs 2015 zum 22. Mal der Bergische Löwe verliehen. Mit diesem Preis der Bezirksmittel- stands- und Wirtschafts- vereinigung werden Personen gewürdigt, die „beim Eintreten für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft Zivilcourage, Unabhängigkeit des Denkens und Klarheit des Ausdrucks unter Beweis gestellt haben“. Kein Zufall ist es, dass der im Sternzeichen Löwe 1977 geborene CDU Bundestagsabgeordnete und MIT - Bundesvorsitzende Dr. Carsten Linnemann, der erst kürzlich Gastredner bei einer MIT Veranstaltung in Langenfeld war, mit dem Bergischen Löwen 2015 geehrt wurde – als jüngster Preisträger überhaupt! Dr. Linnemann gilt seit einigen Jahren, als „löwengleicher Kämpfer“ für die Belange des Mittelstandes und vor allem für die soziale Marktwirtschaft. Dies wurde in der Laudatio des Präsidenten der Handwerkskammer Düsseldorf Andreas Ehlert gleich mehrfach betont und darauf hingewiesen, dass Dr.Linnemann der MIT innerhalb der Union zu starkem Profil verhilft. Der Preisträger dankte in seiner Rede für die Auszeichnung auch seinem verstorbenen, langjährigen Mentor, dem ehem. Deutsche Bank Chefvolkswirt Norbert Walter und unterstrich den Preis sehr wohl nicht nur für bisher geleistetes entgegen zu nehmen, da ihm sein junges Alter durchaus bewusst ist, sondern vielmehr auch als Auftrag seinen bisherigen Weg fortzuführen. In seiner weiteren Rede machte Linnemann noch einmal deutlich, welche Schwerpunktthemen er für die MIT in der nahen Zukunft als obligatorisch ansieht. So mahnte er die Leistungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zu fordern und zu fördern ebenso deutlich an, wie Rechtssicherheit für Mittelständler zu gewähr-leisten. Nicht ohne zu betonen, dass er als dritten wesentlichen Faktor die Zukunftsaufgaben Digitalisierung, Demografie u.a. als Bestandteil der Frage ansieht „wie die BRD im Jahr 2030 aussehen kann“. Linnemann machte aus seiner Freude keinen Hehl, in dem er auf eine Teilzielerreichung hinwies. Wie erst kürzlich bekannt wurde, lässt sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf das lange Drängen u.a. der MIT ein und begeht den Weg der Minderung der „Kalten Progression“. Die zur Ehrung aus Langenfeld angereisten MIT Vorstandsmitglieder um den Vorsitzenden Hans-Dieter Clauser Manfred Jung (Stuckateurmeister), Rüdiger Augustat (Geschäftsführer Augustat Parkett) und Dirk Ockel (Bezirksgeschäftsführer der Barmer GEK) verfolgten mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und Erfahrungen die Ehrung. Sie waren sich jedoch einig, dass hier ein Mensch eine Ehrung erhält „der diese verdient hat“ und „an dem zukünftig in bundespolitischen Themen kein Weg vorbei geht“.

Leserinnen und Leser die ebenfalls Interesse am Besuch solcher Veranstaltungen haben oder auch am generellen „MIT“-arbeiten bei der Mittelstandsvereinigung Langenfeld sind herzlich eingeladen über www.mit-langenfeld.de bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt zur MIT aufzunehmen.

wissensökonomie„Wissensökonomie 2030 – Innovation und Industrie 4.0 vernetzen“ diesem Aufruf in den Düsseldorfer Landtag folgten der Vorsitzende der MIT Langenfeld, Hans-Dieter Clauser, und der neu gewählte Geschäftsführer der MIT Dirk Ockel. Eingeladen hatte Dr. Hendrik Wüst, Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand, der als Referent Professor Dr. Dr. Elmar Weiler, Rektor der Ruhr Universität Bochum gewinnen konnte. Professor Weiler berichtete ausführlich über das Projekt Worldfactory, welches das Thema Gründung und StartUps, aber auch Erhalt und Umbau unseres modernen und vernetzten Industriestandort NRW und Ruhr vereint. In der anschließenden Diskussionsrunde gab es neben einigen Kontroversen aber auch Einigkeit. Die Vernetzung zwischen Wissen und Innovation mit den Bedürfnissen der Industrie 4.0 und dem anbrechenden Zeitalter des „Internets der Dinge“ bedarf nicht nur der Digitalisierung in der Wirtschaft. Vielmehr müssen gesellschaftliche und institutionelle Grundlagen gelegt werden. Die Gewinnung von Fachkräften, die Ausrichtung von Hochschulen, die Vernetzung von Innovationsstrukturen im „echten Leben“ gehören ebenso dazu wie infrastrukturelle Maßnahmen bei denen Breitbandausbau nur ein Beispiel darstellt.

Hier hat der Wirtschaftsstandort NRW viel zu bieten aber auch einiges aufzuholen um im Wettbewerb mit Bundesländern wie z.B. Bayern oder aber auch anderen innovativen Wirtschaftsregionen der globalisierten Welt zu bestehen und nicht an Boden zu verlieren.

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