1272549317_gr_wittke2.jpgDer wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Oliver Wittke zu Gast in Langenfeld

Wenn keine Wahlen anstehen sind Jahreshauptversammlungen eher Langweiler. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) in Langenfeld umgeht dieses Problem regelmäßig, in dem sie diese Pflichtveranstaltung mit dem Besuch bei einem mittelständischen Unternehmens und einem herausragenden Referenten verbinden. In diesem Jahr war die AGES Maut System GmbH der Gastgeber und als Referent stand der ehemalige NRW-Verkehrsminister und heutige wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Oliver Wittke den Mittelständlern Rede und Antwort. Die AGES ist mit 75 Mitarbeitern erst vor kurzem von Düsseldorf nach Langenfeld umgesiedelt. Von hier aus steuert sie die kompletten Zahlungsbewegungen der deutschen LKW-Maut und der einiger europäischer Nachbarländer. MIT-Vorsitzender Hans-Dieter Clauser MdL eröffnete dann die Versammlung und gab in seinem Bericht einen guten Eindruck in das bunte Programm der letzten zwölf Monate, was in seiner Mischung aus Politik, Information und Geselligkeit ein Erfolgsrezept der mitgliederstärksten Mittelstandsvereinigung des Kreises ist. Dann kam Oliver Wittke zum Zug. In einfacher aber mittreißender Art skizzierte er die Leistungen der Landesregierung in den letzten 5 Jahren: mehr Lehrer, weniger Arbeitslose, weniger Schulden. Dann setzte er sich intensiv mit den politischen Gegnern auseinander: Der SPD hielt er inhaltliche und personelle Leere vor. Hinter Frau Kraft stünden nur parlamentarische Hinterbänkler ohne eigenes Profil. Ganz besonders widmete er sich der Partei DIE LINKE. Die von ihm vorgetragenen Eckpunkte aus dem Wahlprogramm (z.B. 30-Stundenwoche für alle bei vollem Lohnausgleich, Bus und Bahn kostenlos aus Steuermitteln, Verstaatlichung von Industriebetrieben und Banken) waren schon in der seligen DDR weder erreichbar noch finanzierbar. Jetzt werden Sie erneut als Allheilmittel gepriesen. Bei den anwesenden Mittelständlern erzeugten diese Thesen erst Heiterkeit und dann Beklemmung als die Überwindung der derzeitigen Gesellschaftsform und damit der Abschaffung der parlamentarischen Demokratie in unserem Sinne als Endziel verkündet wurde. Die Anwesenden dankten dem Redner für diese engagierte Information und jeder wird zu Hause noch mal nachgelesen haben, was dieser potenzielle Koalitionspartner der SPD denn alles so plant. Es schwankt irgendwo zwischen Alice im Wunderland und einer Horrorgeschichte. Jeder Wähler sollte sich selbst ein Bild davon machen.

Über 30 Ausbildungsbetriebe hat der Landtagsabgeordnete Hans-Dieter Clauser in Vorbereitung der diesjährigen Ausbildungs- und Job-Börse am 23.03.2010 in der Stadthalle Langenfeld besucht. Vielfältig waren seine Eindrücke und die Ausbildungspraxis der unterschiedlichen Betriebe. Zum Abschluss seiner Ausbildungstour besuchte er einen eher untypischen Betrieb. Bernd Roller betreut mit seinem Personal Chef Service mittelständische Unternehmen der Region als externer Personalleiter. In dieser Funktion sucht er im Auftrag seiner Kunden-Unternehmen auch Auszubildende und führt das komplette Einstellungsverfahren durch. Über 20 Jahre Erfahrung in der Personalarbeit und persönlich als Ausbilder geben seiner Meinung Substanz. „In der Regel wissen die zukünftigen Auszubildenden zu wenig über den gewünschten Ausbildungsberuf, dessen Anforderungen und die spezifischen Bedingungen der Ausbildungsbetriebe.“ resümiert Roller und gibt gleich den passenden Ratschlag: „Die „Generation Internet“ muss einfach ihre Möglichkeiten nutzen und sich detailliert informieren. Unter der Webadresse http://berufenet.arbeitsagentur.de findet man alle notwendigen Informationen zu fast allen denkbaren – auch exotischen – Ausbildungsberufen. Wenn man dann unter dem Punkt „Rechtliche Regelungen“ nachschaut findet man das detaillierte Berufsbild und den Ausbildungsrahmenplan des spezifischen Berufes.“ Die gute vorherige Information ist übrigens auch einer der wichtigen Schlüssel für eine erfolgreiche Bewerbung. Je mehr der Auszubildende im Anschreiben durch Vorwissen über betriebliche Zusammenhänge und eventuell durch fachnahe Praktika sein besonderes Interesse an Beruf und Unternehmen dokumentiert, um so eher hebt er sich positiv aus dem Einheitsbrei von standardisierten Bewerbungsformularen hervor und verbessert seine Chancen auf Einstellung. Und lässt sich der Wunschberuf nicht verwirklichen, weil der Schulabschluss nicht reicht, dann gibt es meist im Umfeld des Wunschberufes themennahe Ausbildungsberufe in denen man sich verwirklichen kann. So benötigt man z.B. für den Bankkaufmann in der Regel (Fach-)Abitur, beim Groß- und Außenhandelskaufmann reicht oft die mittlere Reife, beim Einzelhandelskaufmann schon ein ordentlicher Hauptschulabschluss. An den Grundrechenarten, dem Dreisatz und einer lesbaren Rechtschreibung führt übrigens fast niemals ein Weg vorbei. Zusammenfassend stellen Hans-Dieter Clauser und Bernd Roller fest, dass Interessenten einfach aktiv werden müssen, zum Beispiel in dem sie sich auf der Ausbildungs- und Jobbörse über mögliche Berufe und Betriebe informieren, dann klappt es auch mit der Ausbildungsstelle. Ein letzter Tipp: Der richtige Zeitpunkt für die Bewerbung zu einer Ausbildungsstelle für 2011 liegt schon im Herbst 2010!

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Zwei Drittel des deutschen Bruttoinlandsprodukts wird von mittelständischen Unternehmen erwirtschaftet. Sie sind der Wirtschaftsmotor Deutschlands. Doch die Hürden, eine Bankfinanzierung zu erhalten sind besonders für kleine- und mittelständische Unternehmen in letzter Zeit schwieriger geworden. Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Dieter Clauser referierten von der Deutschen Bank Michael Naujoks und Thomas Strippel sowie von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Dr. Stefan Breuer zum Thema: „Was braucht der Mittelstand für neues Wachstum?“. Durch das erweiterte KfW-Sonderfinanzierungsprogramm stehen kleinen- und mittelständischen Unternehmen seit dem Jahr 2009 finanzielle Mittel in einem Gesamtvolumen von 40 Milliarden Euro zur Verfügung. „Durch individuelle Förderprogramme greifen wir den Unternehmen unter die Arme“, so Dr. Stefan Breuer und fügte hinzu, „dass Unternehmen sich nicht scheuen sollten, mit uns Kontakt aufzunehmen“. „Wir haben ein offenes Ohr für den Mittelstand in unserer Region“, sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll. „Zwischen Hans-Dieter Clauser und mir findet ein ständiger Informationsaustausch über Themen statt, die unsere mittelständischen Unternehmen betreffen“.

1267789453_gr_uhlenberg.jpgLandesumweltminister Eckhard Uhlenberg zu Gast in Langenfeld

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Hans-Dieter Clauser besuchte der Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg am 02.03.2010 kurz vor Saisonbeginn die Wasserskianlage Langenfeld. Während einer kleinen Wanderung rund um den See berichtete Inhaber Johannes Sühs dem Minister und allen Gästen alle wissenswerten Information zur Anlage, rund um den Sport und zum Naturschutz, dem Johannes Sühs auf seiner Anlage nachkommt. Im Anschluss begrüßte der Landtagsabgeordnete die Gruppe aus rund 60 Segel- und Reitsportlern, Jägern, Anglern und Verantwortlichen aus der örtlichen Politik bei Lagerfeuerstimmung in der Grillhütte am See. Clauser machte deutlich: „Hier in Langenfeld gilt die Devise: Wer grün will muss schwarz wählen.“ In Langenfeld habe man schon vor Jahren einen Einklang von Ökologie und Okonomie gefunden und verwies u.a. auf den Ausbau des Reitwegenetzes und des 1000 Bäume-Programms. Clauser scheute auch das Thema Pipeline nicht und kritisierte das Verhalten der Firma Bayer erneut. Minister Uhlenberg wies darauf hin, dass die Landesregierung die Ängste und Sorgen der Bevölkerung ernst nehme und Sicherheit oberstes Gebot sei. Die von der damaligen rot-grünen Landesregierung beschlossene Pipeline und das von allen Parteien einstimmig beschlossene Rohrleitungsgesetz könne nicht politisch entschieden werden. Nur per Gerichtsbeschluss lasse sich das Projekt stoppen. Im Anschluss kam Minister Uhlenberg auf das eigentliche Thema des Abends zu sprechen: „Trendsport und Naturschutz - Gegensatz oder Chance“. Er legte anschaulich dar, dass Sport und Naturschutz keine Gegensätze seien. Die meisten Sportler, die ihrem Hobby in der Natur nachgingen, würden auch achtsam damit umgehen. Kritik übte an denjenigen, die sich nicht daran hielten und so für Störungen in Flora und Fauna sorgten. „Soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Bewahrung der Schöpfung - das sind die Schlagwörter meiner Politik“, so der Umweltminister und berichtete von seinem Projekt „Allianz für die Fläche“. Täglich würden 15 Hektar freie Fläche verbaut, obwohl die Bevölkerung schrumpft. „Dies ist ein nicht hinnehmbarer Zustand. Ich möchte den Flächeverbrauch um die Hälfte senken und stattdessen bestehende Flächen und Infrastrukturen sanieren. Nach einer anregenden Diskussion endete eine interessante und harmonische Veranstaltung bei einem leckeren Imbiss.

1267005256_gr_gbb-Teilzeitausbildung.JPGClauser zu Besuch bei der gbb Leverkusen

Bei seiner Ausbildungstour besuchte Langenfelds MIT-Vorsitzender Hans-Dieter Clauser die Gesellschaft für berufliche Bildung (gbb) in Leverkusen. Hier informierte sich der Landtagsabgeordnete über die Möglichkeiten der Aus- und Fortbildung junger Erwachsener. Jungen Müttern und Vätern, die nach der Erziehungszeit eine Ausbildung beginnen möchten, bietet die gbb Leverkusen die Möglichkeit, sich in einem Kurs darauf vorzubereiten. Voraussetzung hierfür ist ein Schulabschluss. „Viele junge Mütter scheuen nach der Geburt ihrer Kinder noch einmal den Versuch, eine Ausbildung zu beginnen“ weiß Radun Stütz, Maßnahmekoordinator von der gbb. „Gerade in unserer heutigen Zeit ist aber eine abgeschlossene Ausbildung Voraussetzung, um sich erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten. Die gbb hat sich auch zur Aufgabe gemacht, über die familienfreundliche Möglichkeit der Teilzeitausbildung zu informieren.“ Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter unter den Telefonnummer 0214/500475124 oder 0177/4976406 zur Verfügung. Quelle: gbb Leverkusen

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