Wer schon einmal vom Dodo Vogel gehört hat, der weiß, dass diese ausgefallene Vogelart auf Madagaskar beheimatet war. Leider ereiltet diese „possierliche Tierart“ wie es Heinz Sielmann sagen würde, ein nicht ganz so schönes Schicksal: sie starb aus.

Damit dies im übertragenen Sinne und ohne Anmaßung nicht dem Langenfelder Mittelstand ähnlich ergeht wie dem Dodo, hat sich die MIT Langenfeld unter der neuen Vorsitzenden Frau Dr. Barbara Amler zu einem ihrer Ziele gesetzt, den mutigen Blick in die Zukunft zu wagen und den Dialog mit der örtlichen mittelständischen Wirtschaft zu suchen. Auftakt einer neuen Reihe von Veranstaltungen war in diesem Zuge am vergangenen Samstag in der Werft 4.0, dem Coworking Space in Langenfeld.

Als Gast begrüßte die MIT Jan Frederik Kremer, Leiter des Regionalbüros NRW der Friedrich Naumann Stiftung, der das Thema Digitalisierung für den Mittelstand im Gepäck hatte.

Die mit 11:00 Uhr zum Matinee bewusst angesetzte Veranstaltung lockte über 60 Gäste in die Werft an der Hardt und zeigte der MIT das mit Thema, zeitlichem Rahmen und Referent der Nerv der Unternehmerinnen und Unternehmer getroffen wurde und ein großer Bedarf nach Information und Austausch besteht.

Als Gastgeberin und Vorsitzende in Personalunion zeigte sich Amler, die unter den Gästen neben ihrem langjährigen Vorgänger Hans Dieter Clauser auch Claudia Schlottmann (MdL) begrüßen konnte,  mit der Resonanz sehr zufrieden. 

Nach kurzer Einführung durch Amler legte Kremer dann direkt knackig los und die Gäste hingen zwei Stunden förmlich an seinen Lippen.

Anders als häufig auf einschlägigen Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung oder Industrie 4.0 etc. zu erleben, verstand es Kremer den bevorstehenden Wandel nicht rein auf globaler Ebene zu beschreiben. Vielmehr sorgte er mit diversen Beispielen gerade auch aus NRW, wo kleine und mittelständischen Unternehmen schon jetzt sehr erfolgreich diese vierte Revolution der Arbeitswelt meistern, für Mut und Aufbruchsstimmung.

Erklärtes und gemeinsames Ziel von MIT und Kremer war es nämlich, für besagten Mut zu werben und eben nicht vor dem unaufhaltsamen Digitalisierungsprozessen und dem sich unter anderem daraus ergebenen Wandel zu resignieren, sondern den Wandel im eigenen Businessumfeld als Chance zu begreifen und anzugehen.

Ebenfalls sei es laut Kremer nicht klug eine „betrifft mich/uns eh nicht“ Mentalität an den Tag zu legen, „wer meint den Wandel aussitzen zu können, dem ergeht es vermutlich wie dem Dodo“, so Kremer.

In ihrem Schlusswort bedankte sich Amler im Namen des MIT Vorstands bei Kremer und allen Anwesenden. Diesen gab sie die herzliche Bitte mit auf den Weg, der MIT beizutreten, da auch zukünftige Veranstaltungen geplant sind, die das erklärte Ziel haben die Langenfelder und regionale Wirtschaft im Wachstum und Wandel zu unterstützen - Fortsetzung folgt.

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