MIT-Visite BarmerDie informativen MIT-Visiten bei Langenfelder Unternehmen wurden am Mittwoch, dem 19. Juni, in der Geschäftsstelle der Barmer/GEK am Langenfelder Markt fortgesetzt. Der lokale „Chef“, MIT-Vorstands-mitglied Dirk Ockel, konnte bei schwül-heißem Sommerwetter zwar nicht alle vorab angemeldeten Gäste begrüßen, jedoch die Anwesenden erlebten einen engagierten Geschäftsstellenleiter, der „seine“ Barmer/GEK und ihre Leistungen anschaulich präsentierte. Die mit knapp 9 Millionen Versicherten größte deutsche Krankenkasse gehört zu dem umsatzstärksten Unternehmen im Lande, und lässt bei den Geschäftszahlen sogar DAX-Konzerne hinter sich. In Langenfeld und Monheim werden von Dirk Ockel und seinem Team 10.000 Versicherte bei rund 3.000 Arbeitgebern betreut.

In seiner Begrüßung hatte MIT-Vorsitzender Hans-Dieter Clauser den Wunsch geäußert, nach dem Fachvortag von Dr. Mathias Höschel, dem Leiter des Gesundheitspoltischen Arbeitskreises der CDU besser als bisher zu wissen, mit welcher Zielrichtung die CDU in den Bundestagswahlkampf ziehen werde. Der Zahnmediziner beschrieb in seinem Referat „Perspektiven für das Deutsche Gesundheitssystem“ die aktuelle Situation, die –allen berechtigten Klagen zum Trotz – zum ersten Mal in der langen Geschichte zu Milliarden-Rücklagen bei den Krankenkassen geführt haben, auch dank der verbesserten Beschäftigungssituation und der Konkurrenz der Krankenkassen. Dr. Höschel verwies weiter auf Umfrageergebnisse, nach denen die Bevölkerung insgesamt mit großer Mehrheit die gesundheitliche Versorgung positiv beurteile. Auch in der Diskussion wurden die Vorteile der bestehenden Kombination von privater und gesetzlicher Krankenversicherung deutlich.

Clauser: „Unser Gesundheitssystem ist fit für die Zukunft, denn unsere medizinische Versorgung der Bevölkerung setzt auf Wettbewerb der Versicherer und Eigenverantwortung der Bürger. Eine grundlegende Reform ist nicht erforderlich. Einzelkorrekturen könnten bei erkennbarem Bedarf im System vorgenommen werden.“

Die u.a. von SPD und Grünen geforderte „Bürgerversicherung“ sei keine überzeugende Alternative. Das in den nächsten Tagen erscheinende Wahlprogramm der CDU werde dieser Zielrichtung Rechnung tragen.

Kalendar